Allgemeine Preise der Stadtwerke Weilburg GmbH

14.12.2021: Allgemeine Preise Strom und Gas, Grund- und Ersatzversorgung für Neukunden

Aufgrund des Lieferstopps von gas.de und rund ein Dutzend anderer Händler müssen die Versorger in Deutschland Tausende von Kunden in die Ersatzversorgung aufnehmen. Der Grund, den gas.de für den Lieferstopp und die Kündigung heute auf ihrer Homepage nennt, sind explodierende Preise. Die Preise an den Energiehandelsmärkten steigen weiter, haben sich zum Teil gegenüber 2021 verfünffacht. Die Kosten für die Beschaffung kommen mit einer Verzögerung auch bei den Endkunden an. 

Um den Ansturm der neuen Kunden bewältigen zu können, haben die Stadtwerke Weilburg für die Kunden, die ohne Vertragsverhältnis ab 3.12. hier gestrandet sind, kurzfristig Energie beschafft, neue Preise angeboten und stellen damit die Versorgung auch für diese Verbraucher sicher, die seither nicht Kunde bei den Stadtwerken Weilburg waren. Leider sind diese Preise wegen der beispiellosen Marktentwicklung deutlich teurer als die Preise der Bestandskunden. 

Für unsere treuen Bestandskunden ändert sich nichts, denn da können wir langfristig einkaufen, haben wir die Beschaffung schon abgeschlossen: Die alten und günstigen Preise aus 2021 gelten bis zum 1.2.2022 weiter und erst danach kommt es zu einer moderaten Erhöhung. Die Bestandskunden der Stadtwerke kommen also weiterhin in den Genuss günstiger Preise. 

Wir haben alle Kunden angeschrieben und die für sie jeweils geltenden Preise mitgeteilt. 

Wenn unter den gestrandeten Kunden genug Interessenten zusammenkommen, die auch weiterhin wieder von den Stadtwerken versorgt werden wollen, können wir voraussichtlich ab dem Frühjahr auch für die Neukunden einen attraktiven Rückkehrer-Tarif anbieten.

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Quelle: Wirtschaftswoche vom 13.12.2021: „Der Strompreiswahnsinn in vier Grafiken

8.11.2021: Keine Energielieferung ohne gültigen Vertrag

Aus aktuellem Anlass möchten wir insbesondere alle Händler, Marktteilnehmer und auch Endkunden, die sich für einen anderen Lieferanten als die Stadtwerke Weilburg entschieden haben, darauf hinweisen, dass wir aufgrund der gesetzlichen Regeln ohne gültigen Vertrag den Netzzugang ohne weitere Ankündigung unterbrechen, den Anschluss sperren müssen.

Dies betrifft insbesondere Kunden, die ihre Energie im laufenden Jahr nicht von den Stadtwerken Weilburg bezogen haben: bitte sorgen Sie in Ihrem eigenen Interesse dafür, dass Sie z.B. nach einer Kündigung oder Wechsel oder Auslaufen eines Vertrages, nahtlos einen neuen Vertrag mit einem Versorger Ihres Vertrauens abgeschlossen haben.

Für Händler, die an der elektronischen Marktkommunikation teilnehmen: grundsätzlich werden alle Anmeldungen, bei denen das Merkmal „Versorgung aus dem Bilanzkreis des Netzbetreibers“ vorliegt, ab sofort abgelehnt.

Für bestehende Kunden der Stadtwerke Weilburg ändert sich nichts.

1.11.2021: FAQ zur Situation der Energiepreise

Was sind Haushaltskunden?

Haushaltskunden sind gemäß § 3 Nr. 22 EnWG alle Letztverbraucher, die Strom oder Gas überwiegend fürden Eigenverbrauch im Haushalt oder für den einen Jahresverbrauch von 10.000 kWh nicht übersteigendenEigenverbrauch für be- rufliche, landwirtschaftliche oder gewerbliche Zwecke kaufen.

Warum sind die Gaspreise aktuell so hoch und was sind die treibenden Gründe?

Derzeit bedingt ein Mix aus verschiedenen Ursachen den starken Anstieg der Gaspreise in Deutschland, Europa und weltweit. Nach der Coronakrise hat sich die weltweite Konjunktur deutlich schneller erholt alszunächst angenommen, die Nachfrage nach Erdgas ist daher wieder stark angestiegen. Die hohe Nachfragetrifft auf ein Angebot, welches durch geringe Investitionen in neue Förderkapazitäten nicht dynamisch auf die Entwicklung reagieren kann. Besonders stark ist die Nachfrage in Asien gestiegen, wohin derzeit dieallermeisten Flüssiggaslieferungen (LNG) bspw. aus den USA gehen. Diese fehlen als ausgleichendes Elementin Europa. Der kalte und lange letzte Winter und der vermehrte Einsatz von Gaskraft- werken aufgrund der schwachen Stromeinspeisung der erneuerbaren Energien im ersten Halbjahr 2021 hat zudem für sehr niedrige Stände in den deutschen Gasspeichern gesorgt, welche über den Sommer auch nicht komplett aufgefüllt wurden.

Mein Energieversorger hat mir gekündigt oder ist insolvent. Was muss ich machen?

Im Falle einer Vertragskündigung sollten Sie sich einen neuen Energielieferanten suchen. Finden Sie keinenneuen Lieferanten, entnehmen aber weiter Energie aus dem örtlichen Niederspannungs- oder Niederdrucknetz kann mit dem örtlichen Grundversorger ein Grundversorgungsvertrag zustande kommen, wenn die Belieferung dem Grundversorger wirtschaftlich zumutbar ist, insbesondere nicht mit einem Inkassorisiko verbunden ist.
Wird Ihr bisheriger Energielieferant insolvent und kann seine vertraglichen Lieferpflichten nicht mehrerfüllen, müssen Sie zunächst nichts tun. Sie werden ohne Unterbrechung und Einschränkung in der gesetzlichen Ersatzversorgung vom örtlichen Grundversorger weiter beliefert. Der Preis für die Ersatzversorgung ist nicht teurer als der in der Grundversorgung.

Wie lange haben Haushaltskunden Anspruch auf eine Ersatzversorgung?

Die Ersatzversorgung wird vom Grundversorger für maximal drei Monate gewährleistet. Spätestens dann müssen sie einen neuen Liefervertrag geschlossen haben. Wenn Sie ohne ausdrücklichen Vertragsschluss weiter Energie entnehmen, kann dadurch mit dem örtlichen Grundversorger ein Grundversorgungsvertrag zustande kommen, wenn die Belieferung dem Grundversorger wirtschaftlich zumutbar ist, insbesondere nicht mit einem Inkassorisiko verbunden ist.

Haben Gewerbekunden Anspruch auf eine Ersatzversorgung?

Gewerbekunden, die aus dem örtlichen Niederspannungs- oder Niederdrucknetz versorgt werden, haben ebenfalls einen gesetzlichen Ersatzversorgungsanspruch für längstens drei Monate. Spätestens dann müssen sie einen neuen Liefervertrag geschlossen haben. Wenn sie nicht mehr als 10.000 kWh Strom oder Gas im Jahr verbrauchen, kann durch Entnahme mit dem örtlichen Grundversorger ein Grundversorgungsvertrag zustande kommen, wenn die Belieferung dem Grundversorger wirtschaftlich zumutbar ist, insbesondere nicht mit einem Inkassorisiko verbunden ist.
Gewerbekunden oberhalb der Niederspannungsebene bzw. Niederdruckstufe haben keinen gesetzlichen Ersatzversorgungsanspruch. Sie müssen sich bei einer Insolvenz ihres Lieferanten selbst unverzüglich einen neuen Lieferanten suchen. Ob eine freiwillige, vertragliche Ersatzversorgung vom Grundversorgerangeboten wird, ist eine unternehmerische Entscheidung, auf die aber kein Rechtsanspruch besteht.

Sind Gas- und Strompreiserhöhungen meines kommunalen Versorgers zu erwarten?

Trotz der vorausschauenden und langfristigen Energiebeschaffung der meisten Stadtwerke können sichdiese dem derzeitigen Umfeld hoher Energiepreise nicht komplett entziehen, denn ein gewisser Teil derEnergiemengen muss immer flexibel und kurzfristig beschafft werden. Somit sind Anpassungen der Endkundenpreise nicht immer auszuschließen, bei anhaltender hoher Preisentwicklung sogar weiterhin wahrscheinlich. Etwaige Anpassungen könnten so z. B. zum Jahreswechsel greifen.

Was können die treibenden Gründe für eine Gas- und Strompreiserhöhungen sein?

Ein Energieversorgungsunternehmen muss Vorhersagen über den zukünftigen Energieverbrauch allerseiner Kunden treffen. Eine punktgenaue Vorhersage des zukünftigen Energieverbrauchs ist jedoch nichtmöglich. Ersatzweise werden deshalb aus der Erfahrung der Vergangenheit Prognosen für die Zukunft gebildet und die Energiemengen entsprechend beschafft. Diese Prognosen sind mit Unsicherheiten behaftet. Sie werden bspw. durch das Wetter beeinflusst, denn kalte Temperaturen können z. B. zu einem höheren Gasverbrauch führen. Ein gewisser Teil der Energiemengen muss daher auch flexibel und kurzfristig beschafft werden. Bei dem derzeitig hohen Preisniveau führt dies damit auch zu hohen Kosten bei der Energiebeschaffung. Feststeht, je vorrausschauender und langfristiger ein Versorger Energie beschafft, desto geringer fällt dieser Kosteneffekt aus. Ein weiterer Grund für Energiepreiserhöhungen stellen die Kundenbewegungen in der Grund- und Ersatzversorgung dar. Ursache hierfür ist, dass einige Energielieferanten für ihre Kunden überwiegend kurzfristig Energiemengen einkaufen und wegen der derzeitig hohen Energiepreise ihren Kunden mit der Insolvenz oder einer kurzfristigen Kündigung konfrontieren. Wechseln sehr viele Kunden zum Grundversorger, entstehen hohe ungeplante Kosten, denn die Stadtwerke müssen die Energie für neue, ungeplante Kunden nun sehr teuer nachkaufen.

Handelt es sich um Preiserhöhungen von Dauer? Muss ich mit langfristig steigenden Preisen rechnen?

Über die Dauer der Preiserhöhungen entscheidet die Marktentwicklung. Je länger diese Hochpreisphase andauert, desto stärker oder häufiger müssen die Preise angehoben werden. Hintergrund ist, dass die meisten Stadtwerke ihre Energiemengen in vielen kleinen Schritten über einen langen Zeitraum von mehreren Jahren einkaufen. Hohe Preise in einem vergleichsweise kurzen Zeitraum beeinflussen dann weniger stark die durchschnittlichen Beschaffungskosten als hohe Preise über einen langen Zeitraum. Auf dem Markt für Lieferungen in der Zukunft (Terminmarkt) wird mit relativ hohen Kosten bis in das erste Quartal bzw. sogar das erste halbe Jahr 2022 gerechnet. Allerdings ist auch dies nur eine Momentaufnahme und kann sich auch wieder ändern. Daher kann die Frage seriös nicht abschließend beantwortet werden.

Welche Maßnahmen ergreift mein kommunaler Versorger, um keine übermäßigen Preissprünge zuzulassen?

Die Stadtwerke in Deutschland bieten ihren Kunden durch ihre auf Langfristigkeit und Nachhaltigkeitausgelegte Erzeugungs- und Beschaffungsstrategie eine sichere Energie- und Wärmeversorgung, selbst in Zeiten turbulenter Preisentwicklungen. Stadtwerke sind bestrebt, ihre Kunden zu wettbewerbsfähigen und angemessenen Preisen zu versorgen und kurzfristige Preisschwankungen so gut wie möglich abzumildern. Möglich ist ihnen das aufgrund einer vorausschauenden Absicherung der notwendigen Energiemengen über einen langen Zeitraum. Die meisten Stadtwerke kaufen ihre Energiemengen in vielen kleinen Schritten über einen Zeitraum von mehreren Jahren. Hohe Preise in einem vergleichsweise kurzen Zeitraum beeinflussen dann weniger stark die durchschnittlichen Beschaffungskosten, als wenn man in einer kurzen Zeit einen großen Teil seiner Energie beschaffen muss und dann möglichweise komplett in einer Hochpreisphase kaufen muss. Genau ein solches Verhalten wurde den meisten Energieversorgern zum Verhängnis, welche nun in der Presse mit Vertragskündigungen und Insolvenzen von sich reden machen.

Warum soll ich angesichts einer möglichen Preiserhöhung meines Stadtwerks und Grundversorgers nicht zu anderen Versorgern wechseln?

Jedem Verbraucher steht es frei, seinen Versorger im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten frei zu wählen. In der jetzigen Situation halten wir aber den Ratschlag, häufiger den Anbieter zu wechseln, für unverantwortlich. Denn genau dieses Verhalten hat schon in der Vergangenheit die Planbarkeit in der Energiebeschaffung erschwert und wird die derzeitige Instabilität am Markt noch erhöhen. Leidtragende sind am Ende die Kunden selbst. Das wird besonders daran deutlich, dass bereits viele Lieferanten angekündigt haben, ihre Preise für Neukunden deutlich anzuheben oder sogar gar keine neuen Kunden mehr anzunehmen.

Welchen Einfluss hat die CO2-Bepreisung auf die aktuellen Gaspreise sowie auf die Gaspreisentwicklung?

Seit Anfang des Jahres 2021 gibt es in Deutschland das nationale Emissionshandelssystem für die Bereiche Wärme und Verkehr. Damit werden dieses Jahr 25 €/t CO2, verursacht durch Brenn- und Kraftstoffe wie Benzin und Diesel für Autos oder Erdgas zum Heizen der Wohnung, gezahlt werden müssen. Zahlen muss diesen CO2-Preis im Fall von Erdgas in der Regel ihr Gaslieferant, welcher diese Kosten an seine Kunden in Formhöherer Gaspreise weitergibt, ebenso wie Verbraucher im Falle von Benzin an der Tankstelle mehr zahlen. Deswegen haben viele Versorger schon Ende 2020 oder Anfang 2021 die Gaspreise angepasst. Diese Anpassunghat also nichts mit den jetzt Ende 2021 diskutierten Gaspreisen zu tun. Zwar steigen die CO2-Kosten 2022 gesetzlich vorgegeben auf 30 €/t CO2, doch dieser Effekt ist im Vergleich zu den drastisch gestiegenen Kosten des Erdgaseinkaufs auf den Weltmärkten eher gering.

Warum hat die Entwicklung der Gaspreise auch Auswirkungen auf die Strompreise?

Neben der Einspeisung von erneuerbarer Energien wird Strom in Deutschland und Europa in Kern- und Kohlekraftwerkenund auch in Gaskraftwerken erzeugt. Der Brennstoffeinsatz von Erdgas in den Gaskraftwerken hat sich aufgrund der hohen Weltmarktpreise ebenfalls stark verteuert, weshalb die Kosten der Stromproduktion deutlich angestiegen sind.

Müssen sich Endkunden auf einen „kalten Winter“ aufgrund von Gaslieferengpässen kommunaler Energieversorgungsunternehmen einstellen?

Die Versorgungssicherheit in Deutschland ist nach wie vor gegeben. Derzeit sehen wir keine Versorgungsengpässe. Die Nachfrage nach Gas wird derzeit und soweit absehbar auch weiterhin vollständig bedient. Es gibt zwar einige, zum Teil auch eher ungewöhnliche Effekte am Gasmarkt, die in ihrem Zusammenspiel zu einer außergewöhnlich „knappen“ Situation am Gasmarkt führen. Diese Effekte beurteilen wir, auch in ihrer Summe, allerdings noch nicht als versorgungsgefährdend, sodass nach aktueller Einschätzung für die Versorgungssicherheit in der ersten Winterhälfte derzeit keine Gefahr besteht.

Gibt es bereits Prognosen, wie sich der Gaspreis in 2022 entwickeln wird?

Auf dem Weltmarkt für Lieferungenin der Zukunft (Terminmarkt) wird mit relativ hohen Kosten bis in das erste Quartal bzw. sogar das erste halbe Jahr 2022 gerechnet. Anschließend könnten die Preise langsam fallen. Allerdings ist auch dies nur eine Momentaufnahme, die sich wieder ändern kann. Daher kann die Frage seriös nicht abschließend beantwortet werden.

Wie können Verbraucherinnen und Verbraucher angesichts steigender Energiekosten unterstützt werden?

Kommunale Unternehmen bieten ihren Kunden umfangreiche Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten zu Effizienzmaßnahmen oder für den Umstieg auf erneuerbare Energien an oder vereinbaren individuelleZ ahlungsmöglichkeiten und Beratungsgespräche mit Kunden, welche in Zahlungsschwierigkeiten geraten.Gerade in der Zeit der Corona-Pandemie haben sich die Stadtwerke in Deutschland als verlässlicher undkooperativer Partner für Verbraucher und Unternehmenskunden gezeigt.

Grundsätzlich notwendig sind preisentlastende Maßnahmen, wie bspw. die Absenkung des Strompreisesdurch eine möglichst weitgehende Entlastung von staatlichen Abgaben und Umlagen. Außerdem sollte die Bundesregierung beim Umstieg auf effizientere Heizungen und der Sanierung von Gebäuden unterstützen.

Eine finanzielle Unterstützung und soziale Abfederung für einkommensschwache oder sozialbedürftige Haushalte ist und bleibt Aufgabe der Sozialpolitik. Gerade in der jetzigen Situation ist die Bundesregierung gefragt, Geringverdiener bspw. über kurzfristig höhere Zuschüsse zu den Heizkosten zu entlasten und den Energiekostenanteil der sozialen Unterstützungsleistungen mit den gestiegenen Kosten im Einklang zu halten.

Grund- und Ersatzversorgung im Netzgebiet der Stadtwerke Weilburg

Wir bieten Ihnen entsprechend des Energiewirtschaftsgesetzes die Grund- und Ersatzversorgung im Netzgebiet der Stadtwerke Weilburg GmbH für Strom und Erdgas zu Allgemeinen Preisen und Bedingungen an.

Das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) hat u. a. den Zweck, eine sichere und effiziente Versorgung der Allgemeinheit mit Energie (Strom und Gas) zu transparenten Preisen sicherzustellen.

Gemäß § 38 EnWG i. V. m. §§ 3 der Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Grundversorgung von Haushaltskunden und die Ersatzversorgung mit Strom aus dem Niederspannungsnetz (Stromgrundversorgungsverordnung - StromGVV) bzw. mit Gas aus dem Niederdrucknetz (Gasgrundversorgungsverordnung – GasGVV) in der jeweils gültigen Fassung versorgen wir Letztverbraucher – Haushaltskunden (gemäß § 3 Nr. 22 EnWG sind das Letztverbraucher, die Energie überwiegend für den Eigenverbrauch im Haushalt oder für den einen Jahresverbrauch von 10.000 kWh nicht übersteigenden Eigenverbrauch für berufliche, landwirtschaftliche oder gewerbliche Zwecke kaufen) und Nicht-Haushaltskunden - in Gebieten, in denen die Stadtwerke Weilburg GmbH gemäß § 36 Abs. 2 EnWG Grundversorger ist, im Rahmen der sogenannten Ersatzversorgung in Niederspannung bzw. Niederdruck, wenn:

  • vom Letztverbraucher Strom / Gas bezogen wird, ohne dass dieser Bezug einen Liefervertrag zugeordnet werden kann, oder
  • der Lieferant des Letztverbrauchers keine Energie entsprechend seiner vertraglichen Pflichten ins Netz einspeist, bspw. infolge einer Insolvenz.

Die Preise und Bedingungen der Ersatzversorgung entnehmen Sie bitte unseren hier aufgeführten Preistabelle(n).

Ersatzversorgung sowie Ersatzbelieferung erfolgen gesetzlich für einen Zeitraum von längstens drei Monaten. Um sicherzustellen, dass Sie danach auch weiterhin mit Strom / Gas beliefert werden, müssen Sie in dieser Zeit einen Strom- / Gasliefervertrag abschließen.

Für bestehende Kunden der Stadtwerke Weilburg ändert sich nichts.

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne unter 06471/ 93 90-0 telefonisch zur Verfügung.

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Hier bieten wir Ihnen unsere Kundeninformationen Allgemeine Preise zum Download an:

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